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    Wie gelingt der Spagat zwischen technologischer Innovation und rechtskonformer Datenverarbeitung? Genau dieser Frage widmeten sich rund 10–20 Führungskräfte in jeweils 7 Sessions eines weltweit tätigen Unternehmens für Mess- und Automatisierungstechnik bei einer Datenschutzschulung in Duisburg. Auch die Geschäftsleitung war mit an Bord – ein starkes Signal für die Bedeutung des Themas auf strategischer Ebene.

    In mehreren thematisch gegliederten Sessions wurden praxisnah zentrale Inhalte der DSGVO und des BDSG vermittelt. Dabei blieb es nicht bei der reinen Theorie: Neben der aktuellen Gesetzgebung standen auch zukunftsweisende Entwicklungen im Fokus – insbesondere die kommende KI-Verordnung der EU, die Datenverordnung sowie die Cyberresilienz-Verordnung, die den digitalen Binnenmarkt und die IT-Sicherheit in Europa nachhaltig verändern werden.

    Besonders interessant wurde es bei Themen wie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Industrial Internet of Things (IIoT) und Cloud Computing. Die Teilnehmer diskutierten offen über konkrete Anwendungsfälle im Unternehmen und die datenschutzrechtlichen Herausforderungen, die damit einhergehen. Es war ermutigend zu sehen, wie hoch das Interesse an diesen zukunftsrelevanten Technologien ist.

    Für mich als Schulungsleiter und Datenschutzbeauftragter war es eine besonders bereichernde Erfahrung: Das offene Klima, die klugen Fragen und das ehrliche Interesse haben die Veranstaltung zu einem echten Highlight gemacht. Es entstand ein lebendiger Dialog zwischen Technik und Recht, zwischen Geschäftsführung und Fachabteilungen – genau das, was nachhaltige Datenschutzkultur ausmacht.

    Mein herzlicher Dank gilt dem Unternehmen in Duisburg für das Vertrauen und die Gelegenheit, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Datenschutz ist mehr als ein Pflichtprogramm – er ist Voraussetzung für nachhaltige Innovation. Ich freue mich auf ein Wiedersehen!